Selbstversuch: Dopingmittel zu beschaffen ist kinderleicht

Allerdings ist unbekannt, ab welcher Dosis eine Grenze erreicht wird. Anabolika-Konsumenten nutzen teilweise außerordentlich hohe Dosierungen, die das Hundertfache einer therapeutisch indizierten Dosis betragen können [6]. 1974 wurde der Konsum dieser Substanzen schließlich vom Internationalen Olympischen Komitee untersagt. In Deutschland ist es nach dem Gesetz gegen Doping im Sport verboten, Steroide herzustellen, zu veräußern, zu vertreiben und in nicht geringen Mengen zu besitzen. Da die Präparate auf legalem Weg nicht zu beziehen sind, werden sie entweder online gekauft oder über Dealer vor Ort. Testosteron-Ester werden unter Umständen auch von Ärzten verschrieben.

In einigen Fällen bleiben die Hormonlevel aber noch jahrelang niedrig, und Betroffene haben mit den Folgen des Hypogonadismus zu kämpfen [8]. Um die eigene Testosteron-Produktion wieder zu stimulieren und damit auch die gewonnenen Muskeln zu erhalten, wird in der Szene die „Post-Zyklus-Therapie“ angewendet. Da Estrogene, sowohl körpereigene als auch aromatisierte androgene anabole Steroide, die Freisetzung von Gonadotropin besonders stark inhibieren, sind sie ein wichtiger Ansatzpunkt. Im Rahmen dieser Strategie versucht der Steroid-Konsument, sich die anti-estrogene Wirkung der Selektiven Estrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERM) Tamoxifen und Clomifen zunutze zu machen.

Schritt 1 der anabolen Diät

Selbst manische und hypomanische Zustände werden beschrieben [6]. Einen ursächlichen Zusammenhang herzustellen, ist allerdings nicht so einfach, da vielmals andere psychische Probleme wie Depressionen und Angststörungen einem Konsum zugrunde liegen [6]. Nach dem Absetzen der Anabolika fühlen sich viele ehemalige Nutzer hingegen antriebslos, depressiv, und sie leiden unter Schlafproblemen sowie einem geringen Selbstwertgefühl [12]. Psychische Folgeerscheinungen gehören zu den am häufigsten auftretenden Problemen bei (ehemaligen) Steroid-Konsumenten [12]. Obwohl Steroide keine psychotropen Substanzen sind und sich deren Gebrauch deutlich von solchen Drogen unterscheidet, erinnern die psychischen Konsequenzen häufig an Entzugserscheinungen. Eine Abhängigkeit von Steroiden wurde immer wieder diskutiert.

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Die anabole Diät verlangt ein hohes Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen. Stimmungsschwankungen durch den Kohlenhydratentzug können vor allem am Anfang der Diät oder nach der “Refeed”-Phase entstehen. Diese kohlenhydratreiche Kost wird nur 1 bis 2 Tage verfolgt, um eine zu hohe Insulinausschüttung und die damit einhergehende Fettspeicherung im Körpergewebe zu verhindern. Die Kohlenhydratzufuhr wird hierbei auf 45-60% erhöht, während die Proteinzufuhr 10-15% und die Fettzufuhr 30-40% der täglichen Gesamtenergiemenge betragen soll. Die Menge an täglich aufgenommenen Kohlenhydraten sollte jedoch die Zufuhr von Gramm am Tag nicht überschreiten, um die Wirkung der anabolen Diät zu gewährleisten. Die Nahrungs- und Kalorienzufuhr setzt sich bei der anabolen Diät überwiegend aus Eiweißen und Fetten zusammen.

Durch den Wechsel der kohlenhydratarmen und kohlenhydratreichen Phasen wird in erster Linie der Stoffwechsel angeregt. Gleichzeitig bleibt der Blutzuckerspiegel konstant, während das fettfreie Muskelgewebe weitestgehend erhalten bleibt und ein http://www.viennatheatrecompany.org/the-benefits-of-letrozole-a-powerful-aid-in-cancer/ Fettverlust verzeichnet werden kann. In zweiter Linie bringen die verschiedenen Phasen Abwechslung in die Ernährung und lassen diese nicht auf Dauer monoton erscheinen. Hierbei kann in der “Refeed”-Phase neue Motivation “getankt” werden.